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Was ist Plasma

Die PlexR® Technologie basiert auf der Herstellung von physikalischem Plasma


Plasma wird auch als der vierte Aggregatzustand der Materie bezeichnet.

Plasma entsteht, indem man einem Gas so viel Energie zuführt, dass eine bestimmte Anzahl von Elektronen die Atomhüllen verlassen. In der Folge entstehen positiv geladene Ionen, umgeben von freien Elektronen. Ein solches ionisiertes Gas ist elektrisch leitfähig. In Abhängigkeit von den Teilchendichten, Temperaturen und von der relativen Stärke wirkender Felder (z.B. elektrische, magnetische oder auch gravitative Felder und Kombinationen davon) kann sich Plasma wie ein Gas, aber auch völlig anders verhalten. Plasma wird durch die vorhandenen Spezies (Elektronen, positive und negative Ionen, neutrale Atome, neutrale und geladene Moleküle), deren Dichten und Temperaturen (die nicht gleich sein müssen) und räumliche Struktur, insbesondere Ladung und Ströme bzw. elektrische und magnetische Felder, charakterisiert. Praktisch jede Materie, auf deren atomaren Bestandteile genügend Energie trifft, kann zu Plasma werden.

Im physikalischen Plasma sind die Eigenschaften eines Gases mit denen elektrisch leitfähiger Materie kombiniert.

Die so zerlegte Materie besitzt eine Vielzahl neuer Eigenschaften.

Tatsächlich ist Plasma sogar viel häufiger anzutreffen als die Aggregatzustände fest, flüssig und gasförmig. Der Grund: Sterne bestehen überwiegend aus Plasma – und damit fast die gesamte Materie im Universum. 

Physikalisches Plasma wird zunehmend in der Medizin verwendet. Das sehr junge Feld der Verwendung von pysikalischem Plasma in der Medizin wird als Plasmamedizin bezeichnet.

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